Fundstück: auch Minimalisten finden Umwege gut

love foodSchon mal zur Einstimmung auf das Interview mit Michael Klumb, hier ein Link zu einem sehr schönen Blogbeitrag von ihm zum Thema Umwege im Minimalismus.
Lest auch die Kommentare! Die sind toll!
Dort bekommen Themen wie Konsum und Essen ein und denselben Hintergrund. Welcher das genau sein soll, werde ich dann Michael im Interview fragen.

Vorschläge für Fragen zum Interview sind sehr willkommen!
Am Besten über die Kommentarfunktion einreichen. Danke!

Hier weitere Projekte von Michael Klumb zum Thema Minimalismus:
www.minimalismus-leben.de
www.minimalismus-Stammtisch.de
www.minimalismus-Podcast.de

Fundstücke: Familiäre Hamsterräder

Familie und Zeitorganisation ist ja immer wieder ein Thema bei uns. Hier mal ein ganzer Komplex, der verschiedene Aspekte und Gedankengänge dazu bündelt. Einerseits die Folge 33 des Lila Podcast, in der Katrin Rönicke und Barbara Streidl sich dazu austauschen, andererseits der Radioessay „Mutter, Vater, Staat“ von Rainer Stadler, der eine ganz andere Sicht auf das Thema hat. Und außerdem eine Artikel aus der FAZ der sich mit den geplanten 24-Stunden-Kitas beschäftigt, die doch sehr an die Kinderdepots aus Michael Endes „Momo“ erinnern.

Macht Euch ein eigenes Bild und kommentiert dazu. Wie sind Eure Erfahrungen mit eigenen Kindern? Wo liegen für Euch die Konfliktlinien? Was sind mögliche Lösungen?

Fundstück: Fang an zu Leben!

Ein Vortrag von Dr. Rebekka Reinhard – Die Kunst des Irrens

Grundsätzlich hat der Film die Botschaft: Fang an zu Leben. Hab keine Angst davor Fehler zu machen! Es ist sogar gut auch mal vom Weg abzukommen!

Frau Dr. Reinhard hat auch einen wunderbaren Blog mit schönen philosophischen Essays.

Fundstücke: Geldtheorie, Zinseszinsen als Problem …

Ergänzung vom 05.08.2015:
Wie in der Folge 24 angekündigt, hier der Link zum Film von Oliver Sachs.
Diesen Film nehmen wir als “Aufhänger” um über das Thema Geld im Zusammenhang mit dem Buch “Momo” von Michael Ende (Folge 21-25) zu sprechen.


Liebe Zuhörer,

aktuell sind wir in der Vorbereitung zu unserer (geplanten) Aufnahme am 29.07.15
Wie angekündigt möchten wir anhand des Buches “Momo” von Michael Ende die Problematik des “alternden Geldes” diskutieren bzw. Kritik üben am Wachstum und dem aktuellen Geldsystem inkl. Zinseszins.

Wenn Ihr auch etwas Input benötigt, folgendes fand ich sehr aufschlussreich:

  • Kurzes 17 Min Video (für Eilige unter Euch) mit Margrit Kennedy, die insgesamt zum Thema Geldtheorie (Kritik) 30 Jahre anredete, anschrieb, publizierte. Eine bemerkenstwerte Frau, finde ich!
  • “Polypoly” – ein Film zu alternativen regionalen Währungen
  • Was Schulden mit Sklaverei zu tun haben (Film)

Viel Spaß damit kann ich Euch leider nicht wünschen. Haltet Magen-Tee bereit 🙂
Gruß
Eugenia

Fundstück: Kleidung produziert in Deutschland

Auf mehreren Kanälen wurden wir bereits auf das Textil-Unternehmen manomama.de hingewiesen. Hier werden die Produkte komplett in Deutschland produziert – vom Weben bis hin zum Nähen.

Screenshot_Manomama

In dem „Wrint“ Podcast mit Holger Klein erzählt die Gründerin Sina Trinkwalder über Ihre Beweggründe, Ideen und Hintergründe der Textilindustrie.

Also Fakt ist das meine nächste Jeans von manomama sein wird!

Gruß

Eugenia

Fundstück: transform – Magazin für das Gute Leben

Heute mal ein Fundstück, das nicht nur uns guten Input geben kann, sondern dem wir erstmal helfen können in die Welt zu kommen. Auf der Crowdfunding-Plattform Startnext benötigt gerade das Zeitschriften-Projekt „transform – Magazin für das Gute Leben“ unsere Unterstützung.

Die Macherinnen und Macher wollen damit Menschen erreichen, „die es satt haben, zu hören und zu lesen, was alles nicht geht. Die wissen wollen, wie es nun weitergehen soll. Und dabei nicht auf ein schönes Leben verzichten wollen.“.

Alles Fragen, die sich auch die Zeitgenossen stellen und als wären tatsächlich wir gemeint, geht es in der ersten Ausgabe unter dem Titel „Wir schmeißen hin!“ um der Thema „Arbeit“ und unser Umgang mit unser Umgang damit. Sehr empfehlenswert! Deshalb spendet reichlich und macht so dieses aufregende Projekt möglich!

Screenshot Transform

Fundstücke: Hartmut Rosa Resonanz

Vielen Dank an unsere Zuhörer Detlev und Ernstel die uns diese beiden Funstücke zu Hartmut Rosas “Resonanz” zu sendeten:

Im Text steht nicht viel Neues, der Film weiter unten ist aber erfrischend
http://zeitraeume.hypotheses.org/160#more-160

Deutschlandradio, Hörsaal vom 26.04.2015
Direkter Link zu mp3, da die Internetseite nicht mehr aufzufinden ist:

Fundstück „Mein Lehnsherr liest meine E-Mails“

Auf der re:publica 2015 habe ich den Vortrag „Mein Lehnsherr liest meine E-Mails“ von Martin Fischer (@nitramred), Cornelis Kater (@modnerd) und Sven Sedivy (@graphorama) in dem sie ein alternatives Europa vorstellen.

Die Französische Revolution hat es nie gegeben, Deutschland ist nach wie vor ein hilfloses Gebilde aus über 160 Kleinstaaten und das einzig verlässliche Digitalnetz betreibt die Kirche und dort kann nur moralisch einwandfreier Content verteilt werden.

Eine verrückte Zeitreise in ein alternatives 2015 ohne EU, einheitliche Standards und offenen Grenzen.

Screenshot_rpWebsite

Fundstück: The Fringe Benefits of Quitting

Wir feiern nicht die Dinge, die wir beenden, bevor sie „fertig“ sind. Wir geben der Tatsache, daß wir einen anderen Weg einschlagen und unsere Meinung ändern zu wenig Wertschätzung. Im Gegenteil: Wir würdigen nur die Aufgaben und Projekte, die wir, wie geplant zu Ende gebracht haben. Nur wer die – wie auch immer definierte – Ziellinie überquert, hat gewonnen. Dabei übersehen wir völlig die Kraft und den Mehrwert, der im „einfach aufhören“ liegt. Hier dazu ein Vortrag von Liz Danzico:

Webstock ’14: Liz Danzico – The Fringe Benefits of Quitting from Webstock on Vimeo.

Fundstück: Ein Land schrumpft – was ist so schlimm daran?

Brankos heutiges Fundstück hat auf den ersten Blick nicht so viel mit der Zeitkrise zu tun. Es geht um einen Artikel auf ZEIT ONLINE, der sich mit Migration und der zukünftigen Entwicklung Deutschlands beschäftigt.

In ihrem Artikel „Ein Land schrumpft“ machen Philip Faigel und Karsten Polke-Majewski eine Gedankenexperiment, in dem sie sich fragen, was bis 2030 mit Deutschland passieren würde, wenn es keine Zuwanderung mehr gäbe.

So weit, so gut. Durch die „Rosa Brille“ betrachtet habe ich mich dann aber doch gewundert, wie sehr Wachstums- und Steigerungslogik und in jede Hirnwindung gedrungen ist. Offenbar sind wir als Gesellschaft nicht in der Lage anders auf unsere Probleme zu reagieren, als mit der Losung „Mehr vom selben – aber zack zack!“

Screenshot Fundstück „Ein Land schrumpft“