Neues aus dem Hamsterrad…

Wieso hat sich das Versprechen von Zeitwohlstand durch Fortschritt und Technik immer noch nicht eingelöst? Weshalb tauschen wir bereitwillig unsere freie Zeit gegen materiellen Konsum? Warum werden wir lieber krank, als aus dem Hamsterrad auszusteigen?

Eugenia Allerdings und Branko Čanak machen sich auf die Suche nach Gründen, Lösungen und Wegen aus der Zeitkrise.

Unterstützung hierbei ist immer gern gesehen. Wir brauchen Euch!

15 Gedanken zu „Neues aus dem Hamsterrad…

  1. Moin,

    gerne würde ich Euren podcast für meinen MP3-Player runterladen. Unter Download läuft er gleich los, läßt sich aber nicht laden, im Beitrags-Feed gibt es kein mp3-Format, sondern HTML.
    Was nun?

    fragt Paul

    • Hallo Paul,

      das mit der Konfiguration Deines Browser zu tun. Für dieses Problem gibt es aber eine einfache und eine elegante Lösung.

      Die einfache Lösung: Sobald die Folge im Browser losläuft einfach mal „strg + s“ bzw auf dem Mac „cmd + s“ drücken und an beliebiger Stelle auf Deiner Festplatte speichern. Von dort kann Du die Datei dann auf den mp3-Player schieben.

      Die elegante Lösung: Wenn Du ein Smartphone hast, besuch unsere Website mit dem Gerät und klick auf den großen „Abonnieren“-Button rechts oben in der Seitenleiste. Folge dann dem sich öffnenden Dialog.

      Herzliche Grüße,
      Branko

  2. Hallo Branko,

    herzlichen Dank für die schnelle Hilfe! Es funktioniert, und ich finde, daß die einfache Lösung eine sehr elegante ist.
    Nun bin ich gespannt, ob ich mich mit Euch wohlfühle….

    Gruß von
    Paul

  3. Tach,

    habe soeben angefangen euren Podcast zu hören, nachdem mir die reizende Frau Tobor in der Wrintheit diesen Tip gegeben hat. Bin sehr gespannt auf das Buch und eure Gedanken dazu.

    Als Ergänzung zu dem Thema möchte ich euch noch das Buch von Jay Griffiths “Zeit der Venus” ans Herz legen. Es behandelt ebenso das Thema Zeit und setzt sich kritisch mit dem kulturellen Wandel von Zeitmanagement auseinander. Mir hat es damals die Augen geöffnet, dass der westliche Blick auf Zeit nur der bisher letzte ist, wenn auch mittlerweile global dominante.

  4. Huch, putzige Koinzidenz, auch ich bin auf den Podcast durch die Empfehlung von Alexandra Tobor in der Wrintheit aufmerksam geworden um gleich hier (da auch diese Wrintheits-Episode später gehört: Erscheinen der Folge 21 – Ende | Momo | Repetorium) wiederum eine putzige Koinzidenz zu erleben: Hatte gerade Momo in den abendlichen Vorlesesessions meinem Sohn nahegebracht und beim Vorlesen eine seltsame Anverwandlung an den Geist der Erzählung in der Form erlebt, dass ich das Wirken der grauen Herren tatsächlich als eine wundersam Mitte der 70er vorempfundene Metapher auf unsere heutige Zeit wahrgenommen habe, in so seltsam 1:1 auftretenden Bildern, wie die Anstalten zur Kinderaufbewahrung mit den Spielen, “die in das Leben führen”, die Schilderung von Girolamos Karriere “in den Medien”, die Glorifizierung des Zeitsparens, etc., in der Annahme, die Zeiten damals seien doch wohl eher noch seelige gewesen.
    Der Podcast und der mit ihm primär erstmal auf das Werk von Rosa gerichtete Fokus füllt für mich ein wichtiges Puzzlestück mit Erkenntnissen über mein (unser) heutiges Dasein.
    Ich habe in meinem Podcatcher abweichend zu den anderen zig Podcasts, die ich sonst noch so höre, die Geschwindigkeit von 1,5x auf 1x gestellt (Heilig!).
    Die als Rosinen auftauchenden Zitate i.e. zur protestantischen Ethik, zum Laufband, etc. muss ich inzwischen wiederholt hören, weil ich den damit einhergehenden wohligen Schauer mittlerweile als Quality-Time nicht mehr missen möchte.
    Ich werde mich sicher in Kürze noch etwas grundsätzlicher äußern, dafür muss die eine oder andere Folge noch einmal gehört werden.
    Einstweilen sei Euch für diesen Impuls und die grandiose Durchführung vielen Dank

    • Sehr schön, dafür machen wir diesen Podcast! Wir wollen zum Nachdenken anregen, Änderungsprozesse anstoßen…
      Freu mich auf weiteres Feedback. Oder vielleicht weitere Geschichten von dir, z.B. Was machst du nun anders? Wie geht es dir dabei?…
      Liebe Grüße
      Eugenia

  5. Nachdem ich Branko am Podstock getroffen habe und ihm ein ausführliches Feedback gegeben habe, hat er mich gebeten, ob ich das auch hier noch abgeben könnte, denn so sehen es auch mehr Hörer und ein Podcast soll ja was interaktives sein. Eigentlich hat er recht, dann ich gebe viel zu wenig Feedbacks an die Podcasts. Eben konsumieren und nicht mal was beitragen. Geht ja eigentlich gar nicht. 😉

    Ich bin regelmässiger Hörer der Zeitgenossen und bin sehr begeistert. Da ich als Berater für Projekt- und Prozessmanager unterwegs bin, ist das natürlich ein Thema das mich sehr interessiert. Ich finde die Art wie Ihr das rüber bringt sehr erfrischend. Nicht wie unzählige andere, mit weisen Ratschlägen die meist sowieso Quatsch sind, sonder mehr als eine Art „Selbsthilfegruppen Gespräch“.
    Auch bei Euch, stosse ich zwar immer wieder auf Aussagen, bei denen ich gar nicht Eurer Meinung bin und am liebsten in die Tischkante beissen könnte. Jedoch ertappe ich mich auch immer öfters bei der Frage, wieso geht mir da gerade der Hut hoch? Hat das vielleicht doch einen blinden Flecken bei mir getroffen? Leider ist da die Antwort meist Ja. 😉
    Gerade das zeigt mir, dass die für mich kontroversen Themen wertvoll sind. Denn ich will mich ja weiter bringen. Wie unendlich langweilig währe es doch, wenn Ihr dieses Thema, dass uns ja alle betrifft mit Samthandschuhen anfassen würdet. Deshalb mein ganz persönlicher Wunsch an Euch, macht weiter so! Und wenn sich wieder wehr beschwert, dann entschuldigt Euch nicht für Eure Meinung. Wehem es nicht passt, der muss ja nicht zuhören.

    Ich freue mich auf weitere viele kontroverse und freche Folgen von den Zeitgenossen.

    Gruss Euer Rico

    • Hallo Rico,
      vielen Dank für Dein ausführliches Feedback!
      Mich würde jetzt natürlich interessieren an welchen Stellen Du “nein” sagst… damit wir eben kontrovers diskutieren können 🙂
      Überlegenswert wäre für mich jetzt auch, warum wir uns zuviel entschuldigen… hmm. Ist es weil wir uns zu viel erklären?
      Grundsätzlich hast du Recht, man soll zu seiner Meinung stehen. Da ich persönlich aber an vielen Stellen (gerade in den letzten 2 Jahre) meine Grundüberzeugungen über den Haufen geworfen habe, schätze ich das Hinterfragen und Reflektieren meiner Person. Lautes Nachdenken eben… mit der Selbsthilfe-Gruppe.
      Auf Bald – vielleicht mal persönlich.
      Grüße
      Eugenia (und Branko)

  6. Ich bin durch diese Folge und Michaels blog Minimalismus-leben auf euren Podcast aufmerksam geworden. Danke für die Produktion, fange jetzt an die alten Folgen zu hören und bin auf zukünftiges gespannt.

  7. Hallo ihr beiden,

    ich schreibe euch hier einmal meine Sicht als Hörer. Mir ist völlig klar, dass ihr diesen zeitaufwändigen und für euch sicherlich auch anstrengenden Podcast freiwillig und privat auf eigene Kosten produziert und diesen uns als Hörern gratis zur Verfügung stellt, was mich sehr freut und wofür ich euch auch sehr dankbar bin. Ich möchte euch mit meinen folgenden Gedanken weder kritisieren noch verärgern oder in sonstiger Weise bei eurem Projekt reinreden.

    Ich höre euren Podcast seit der ersten Folge. Der Grund dafür liegt darin, dass ihr “interessante, fast philosophische Bücher” in eurem Podcast besprecht, für die ich selbst nicht die Geduld oder die Zeit zum lesen hätte (mein Hamsterrad lässt grüssen). Diese Themenlage interessiert mich besonders, da ich vor einigen Jahren selbst einmal fast vor einem Burn-out war und meine berufliche Situation daraufhin komplett verändert habe. Nun bin ich wieder in einem normalen Modus zurück und alles ist jetzt okay so.

    Der große Vorteil eures Podcasts ist für mich, dass Ihr die theoretischen Inhalte der Bücher durch eure individuelle Lebenssituationen wirklich bereichert. Hierdurch entsteht eine sehr nützliche und informative Mischung und für mich ein wertvoller Content, den ich sehr gerne höre.

    Die Kombination aus euch beiden macht den Podcast interessant kurzweilig und hörenswert. Ich hätte darum kein Problem damit, wenn der Podcast nicht regelmäßig erscheinen würde. Allerdings würden mich Themen wie „Interviews“ oder das was Ihr zuletzt als „praktischen Umsetzung“ gesehen habt, denke ich eher langweilen.

    Der interessante Kern eures Podcast ist meines Erachtens der Inhalt der Bücher, die Ihr in eurer Sendung ausführlich besprecht. Diese geben den einzelnen Episoden eine Struktur und einen klaren roten Faden. Und je nachdem wo die letzte Folge geendet hat, entwickelt man oft schon eine Vorfreude auf die nächste Folge. Ich würde mir wünschen, dass ihr euer Podcast-Projekt in diese Richtung fortsetzt. Ich habe aber zugleich auch grosses Verständnis dafür, dass ihr machen wollt was ihr wollt und vor allem was euch Spaß macht und gut tut.

    Sollte sich euer Podcast also verändern, so dass er mich nicht mehr interessieren würde, dann möchte ich mich trotzdem bei euch für die vielen tollen bisherigen Ausgaben ganz herzlich bedanken.

    Liebe Grüße

  8. …”Gründe, Lösungen und Wege aus der Zeitkrise”…

    Hallo ihr beiden Zeit-Podcaster,

    wie definiert ihr “Zeitkrise”? Ist das “Problem” denn die Zeitkrise?
    Ist es nicht mehr eine Gesellschaftskrise (“höher, schneller, weiter”) im Allgemeinen (Makroblick) bzw. eine Umsetzungskrise (“was mache ich”, “was will ich”) im Speziellen (Mikroblick).

    Ich habe bislang nur die “0-Nummer” gehört. Und bereits die hat mir Lust auf mehr (Meer :-)) gemacht. Ich bin gespannt.

    Beste Grüße
    Ludger

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