ZGP019 „re:publica 2015 Spezial“

zeitgenossen019Diese Ausgabe der Zeitgenossen ist zwar krankheitsbedingt ohne Eugenia, dafür aber berlinbedingt mit Alexandra Tobor.

Wir schwänzen den zweiten Tag der re:publica 2015 und haben uns auf einen versteckten Friedhof in Friedrichshain zurückgezogen. Aber wie immer sprechen wir über unsere aktuellen Hamsterräder und freuen uns auf Euer Feedback dazu.

Und auch wie immer besprechen wir ein Buch. Aber weil wir faul sind, besprechen wir einfach das Buch, das Alexandra schon in der letzten Ausgabe ihres Podcasts besprochen hat: „Faulheit – eine schwierige Disziplin“ von Manfred Koch.

Am Ende gibt es noch ein tolles Fundstück von der re:publica. Ein Vortrag mit dem Titel „Mein Lehnsherr liest meine E-Mails – Zu Besuch in einem anderen Europa“.

Diese Folge anhören…

Besucht Alexandras Podcast „In trockenen Büchern“ und unseren Friedhof im Herzen von Friedrichshain:

Screenshot_Friedhof

 

8 Gedanken zu „ZGP019 „re:publica 2015 Spezial“

  1. Hallo Branko und Alexandra,

    ich bin total erstaunt, dass sich hier noch keine ellenlange Liste der Lobhudelei findet. Na dann will ich das mal nachholen.

    Dieser Podcast ist die schönste Sendung, die ich bisher je gehört habe. Ich finde ihr habt als Gesprächspaar super funktioniert und die Atmo hat ihr übriges beigetragen. mindestens bis zu dem Zeitpunkt, als der Rasenmähermann akkustisch immer aufdringlicher wurde strahlt die gesamte Sendung so eine Ruhe aus – wirklich herrlich. Das Vogelgezwitscher und Eure Sprechhaltung suggerieren mir Ruhe, frische Luft, Blütenduft, also lauter tolle Dinge.
    Dass Ihr inhaltlich interessante Dinge zu sagen habt, hat Euch sicher schon jemand gesagt, dass Ihr Republik(a)-flüchtig wart, und Euren Stress mit der Veranstaltung thematisiert habt war total spannend und Alexandras Bericht über ihre Depression war sehr eindrucksvoll und daraus habe ich auch persönlich Gewinn ziehen können.
    Vor allem aber ist Euch mit der Wahl Eures Aufnahmeortes in Kombination mit Eurem Thema ein echtes Kunstwerk gelungen. Ich kann die Entspannungsoase, die Ihr Euch geschaffen habt, richtig fühlen. Und: Mit der Ankunft des Sensenmannes, mit dem langsamen näherkommen des Motorengeräusches und dem schließlichen Verstummen der Vögel bekam ich einen physischen Eindruck von der Bedrohtheit dieser Oase. Das Brummen der Motorsense sorgt für ehte köperliche Anspannung bei mir.
    Und last but not least Alexandras letzte Worte (Off Show).

    Ich höre Euch echt gerne zu, wenn ihr redet. Bis jetzt habt ihr mich noch nie gelangweilt. Ich glaube Alexandra mag so pauschale Lobeshymnen nicht, ich kann es jetzt aber nicht an einem besonders geistreichen Satz konkretisieren. Ihr habt einn wirklich tolles Gespräch geführt, dafür dankt

    Till

    • Lieber Till,

      danke für Dein großes Lob und die berechtigten Anmerkungen.
      Auch auf die Gefahr, daß es doof klingt: Für uns war es auch die schönste Sendung, die wir bisher je gemacht haben… 😉

      Bleib dran!
      Herzliche Grüße,
      Alexandra & Branko

    • Pauschale Lobeshymne? So ein KWATSCH! Das war das befriedigendste Lob bzw. Feedback, das ich je (ok, dieses Jahr vielleicht) bekommen habe! :°) DANKE DAFÜR!

      • Das freut mich und macht mich ein bisschen verlegen. Ihr verdient volle Wertschätzung für Eure Produktionen und schön, wenn ich dazu beitragen konnte.

        liebe Grüße

        Till

  2. Hallo Alexandra,

    du sagst, dass du bei Serien und Podcasts das Gefühl hast, du müsstest sie quasi abarbeiten und das möglichst schnell.
    Ich kann das bestätigen, viele Dinge, die ich ursprünglich in mein Leben hole, weil ich sie gerne tun möchte, wandeln sich ziemlich schnell in Teile meiner to-do-Liste und ich habe sie vor mir als: das muss ich auch noch erledigen.
    Wieso sich das Empfinden so ändert, verstehe ich noch nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich insgesamt viel mehr to-do’s habe als ich schaffen kann.
    Vielleicht liegt die Lösung darin, die to-do-Liste zu entrümpeln. Das ist bei mir ein langer Prozess, ich versuche “im System” zu bleiben, aber an immer mehr Schrauben, auch gegen Widerstände, meine eigenen und die der anderen, zu drehen.

    Viele Grüße
    Petra

    • Hallo Petra,
      du richtest Dich zwar mit deinem Kommentar an Alexandera, aber ich antworte mal trotzdem – hoffe es ist ok.

      Ich kenne das Problem auch. Fokussieren hilft mir meistens weiter. D.h. mir zu überlegen was ist gerade wichtig? Was tut mir gut?

      Hast du schon mal eins von diesen Sachen ausprobiert?
      http://zeitgenossen-podcast.de/category/auswege/

      Ich freu mich wenn du uns weiter zu hörst. Wir haben den Anspruch Lösungen aufzuzeigen und Inspiration für Veränderungen anzuregen.

      Halt uns auf dem Laufenden!

      Liebe Grüße
      Eugenia

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