ZGP025 „Ende | Momo | Abschluß“

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In dieser Folge der Zeitgenossen geht zum letzten mal um Michael Endes „Momo“. Eugenia und Branko gehen nochmal die einzelnen Charaktere der Geschichte durch und sprechen über ihre Bedeutung auf der psychischen und gesellschaftlichen Ebene.

Doch vorher gibt es wie immer eine Runde Feedback (dieses mal für Detlef Breitenbach und den Proton Podcast), neues aus Eugenias und Brankos Hamsterrädern und nach der Buchbesprechung interessante Fundstücke zum Thema.

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6 Gedanken zu „ZGP025 „Ende | Momo | Abschluß“

  1. Hallo Ihr Beiden,

    ich bin mal wieder von Euch positiv überrascht worden; was das abhandeln mit ‘Momo’ von M.Ende angeht. Da habt ihr wohl intuitiv profitiert, ich nehme mal an, Brankos Niedergeschlagenheit? Denn das intuitive Verstehen hat Euch wohl gerettet, vor dem ‘fertig werden wollen’ und dem übereilenden Schließen, mit der Geschichte. Was auch der Qualität des Podcastes zugute kommt, wenn auch quantitativ ein wenig verknappt. So seid Ihr, zaghaft zwar, aber kongenial, auf des ‘Pudels Kern’ gekommen.

    Kassiopeia (z.B.:Sternbild) & (Gattin des Kepheus & Mutter der Andromeda (Mythologie)) auf die ich schon an anderer Stelle hin gewiesen habe, hattet Ihr wieder aus den Augen verloren. Seis drum; doch möcht ich noch auf eine weitere Bedeutungsmöglichkeit hinweisen; was ich auch schon tat: Das ‘Schildkrötenorakel’, ähnlich wie im ‘Matrixfilm’ wird es bei Ende, oder wie in der Seefart in alter Zeit; als Wegweiser bezeichnet. Wie im ‘Zen’ – ‘Orbit’, also den ‘Abstand zum Mond’ wieder herstellen, weshalb sie ja auch so langsam zu seien scheint? Geduld & Meditation sind der Schlüssel, bin ich der Meinung, und einen Langen Atem haben.

    In diesem Sinne alles gute für Euch und eueren Podcast,
    Ernstel Sieben

    P.S.: Es gibt auch ein Buch, mit dem Titel: ‘Momo erzählt Zen’, in dem ein Zenmeister und Michael Ende auch, ein Gespräch führen.
    Der Autor ist ‘Shigematsu, Soiku’

    • Hey Ernstel,
      da bist du ja wieder! Freu mich von dir zu hören!
      Ja, das mit dem Abschluss hat sich diesmal viel besser angefühlt. Wir haben uns deine Kritik zum “mageren Abschluss” beim Rosa zu Herzen genommen!

      Der Hinweis mit der Schildkröte ist an mir irgendwie vorbei. 🙁 Wir sind sehr sorgfältig mit Feedback. Hab auch keine Ahnung was da schief ging – Sorry.
      Buchhinweis ist auch top! Wir überlegen auch eine Sendung / Reihe dazu zu machen. Du bist da sehr gut informiert. Hättest du Lust auf ein Interview in unserem Studio in Paderborn?

      Liebe Grüße
      Eugenia

  2. Ach ja,
    habe es mir gerade nochmal angehört. Branko fragt was, oder wer in uns ist Momo? Weshalb ich den ersten Kommentar geschrieben hatte und dann doch unterwegs vergessen hatte. Um es kurz zu fassen, meiner Meinung nach, ist ‘Momo, das wahre Selbst’.

    Weshalb dumme Leute wie ich, ab und zu gescheite Gedanken absondern; wenn ich lange genug in mich hinein lausche.

  3. Hallo Branko, Hallo Eugenia:

    Branko: Es sieht für mich auch so aus, als würde die Zukunft eher lokal und regional stattfinden und weniger zentral. Über Permakul würde ich wirklich genre mehr erfahren. Also entweder wir müssen uns das alle selbst anlesen, oder ihr macht vielleicht wirklich mal eine Folge dazu?

    Branko: Stundenlöhne. Man hört selten, dass jemand kein Problem hat über seine Einnahmen zu sprechen. Ob 75 Euro/Stunde viel oder wenig ist, kann ich überhaupt nicht beurteilen, da ich keine Ahnung habe, was ein Selbstständiger an Steuern zahlt, welche Ausgaben er hat und wie er sich zusätzlich versichern muss. Ich kann mich als Akademiker (ich mag das Wort nicht so richtig – suggeriert es doch irgendwie etwas höher stehendes, oder ist das nur mein Eindruck?) nur so vergleichen. Ich habe Sozialarbeit/Sozialpädagogik studiert und arbeite jetzt mit 33 für netto 11 Euro die Stunde. Dafür bin ich krankenversichert und meine Tochter gleich mit (ich mag das Prinzip der gesetzlichen und Familienversicherung sehr). Ich und mein Arbeitgeber zahlen automatisch in die Rente ein, für den Fall, dass es den Staat also zu meiner Rentenzeit noch geben wird, bekomme ich eine Rente. Über Höhe und Details kann man immer gerne diskutieren, aber zumindest spart sich da überhaupt mal etwas an, was nicht so leicht pleite geht wie ein privater Versicherer (siehe USA Problematik, wo es meines Wissens niemanden interessiert, wenn ein privater Rentenversicherer pleite geht). Ich weiß es nicht, aber ich schätze ein ungelernter Lagerarbeiter wird dank Mindestlohn brutto 8,50 Euro bei netto ca. 7,50 Euro liegen.
    Darauf lässt sich einfach rechnen, wie viel Geld bei 20,30, oder 40 Stunden pro Woche heraus kommen. Mein Bestreben ist es schon zumindest in der Lage zu sein mit möglichst wenig Stunden Arbeit pro Woche meine Ausgaben zu decken, Stichwort Teilzeit.

    Branko: Es tut mir leid im podcast zu hören, dass es privat noch immer Sorgen gibt, ich hoffe weiter es klärt sich alles.

    Eugenia: So um die Min. 57 habt ihr über das richtige Zuhören gesprochen. Ich kann nur betonen, dass es meiner Meinung nach unglaublich wichtig ist, sich mit Menschen zu umgeben, die einem wirklich konzentriert und interessiert zuhören, auf das gesagte dann also auch Bezug nehmen können und nicht nur Stichworte suchen, um wieder lang und breit von sich selbst zu erzählen (ich beobachte solche Tendenzen gelegentlich). Ich habe es schon einmal geschrieben, ich glaube da habt ihr beiden als Gesprächspartner wirklich Glück gehabt, man hört es an eurer Rubrik „neues aus dem Hamsterrad, wie geht es uns denn heute?“ deutlich, dass ihr wirklich interessiert seit am Befinden des anderen. Das tut gut beim Zuhören. Vielleicht auch ein Punkt für euren Erfolg.

    Da ich jetzt alle Folgen durch habe, freue ich mich auf eure nächst Folge und wandere bis dahin mal zum empfohlenen lila Podcast weiter. Bis dahin, Marco

    Ps.: Danke Ernstel für die „Momo erzählt Zen“ Buchtipp.

    • Hallo Marco,

      ich hab gedacht ich besuche Dich mal auf Deinem Blog und zack läuft mir dieser Artikel über den Weg… https://minimalismusblog.wordpress.com/2015/08/21/nerviges-flohmarktgehabe-bei-shpock/#more-62

      Ich sitze gerade in meiner Wohnung. Hinter mir stehen zahlreiche Kisten und Säcke mit Kleidung, die ich HEUTE vorsortiert habe (Spende an DRK zur Verwertung an Industrie, Spende an Flüchtlinge und natürlich was ich verkaufen könnte). Die Hälfte davon werde ich versuchen zu verkaufen… Solange eben die Geduld reicht!
      Vor ca 2 Jahren hab ich meine Besitztümer um einiges reduziert… Jetzt ist gerde der zweite Anlauf.
      Im Moment macht es (wieder) Spaß.
      Fakt ist jedoch das ich dieses mal viel mehr auf dem Haufen “verschenken / spenden” habe.

      Sachen aufzutragen war das letzte Jahr über auch ein tolles Gefühl! Ich konnte mich schon gar nicht mehr daran erinnern.

      Während der letzten Wochen habe ich das Portal Tauschothek.de für mich entdeckt. Hier habe ich bereits einige Bücher eingetauscht. Das kostet natürlich auch Zeit … aber ich hatte / habe meine Freude!

      Schön an Deinem Blog ist das “Danach” in Sachen Reduktion.
      Ohne diesen Beitrag hätte ich gar nicht das Bewußtsein, dass eBay und Co auch mal wieder nerven können.

      Liebe Grüße
      Eugenia

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