ZGP027 „Paech | Überfluß | Einführung“

zeitgenossen027In dieser Folge der Zeitgenossen beginnen Eugenia und Branko mit Niko Paechs Buch „Befreiung vom Überfluss“. In einer Einführung fassen sie zusammen, was die drei Grundthesen des Buches sind und worum es in den nächsten Folgen gehen wird.

Wie immer gibt es aber auch Feedback zur Sendung, neues aus den persönlichen Hamsterrädern und interessante Fundstücke. Außerdem: Das neue Audiofeedback! Ruft die Nummer 05251 7069007 an und hinterlasst einen Kommentar.

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Außerdem haben wir wie in der Sendung versprochen eine „Zeitgenossen Audio Feedback“ eingerichtet. Unsere Sprachbox erreicht Ihr im deutschen Festnetz unter 05251 7069007. Erzählt uns was, wir sind sehr gespannt!

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Ganz zum Schluss: Danke an die „Transform“-Redaktion für die Postkarte:

2015-09-09 19.46.14

3 Gedanken zu „ZGP027 „Paech | Überfluß | Einführung“

  1. Hallo Eugenia, Hallo Branko,
    habe mich beim Spaziergang bei dieser Folge gefreut, dass euch meine Kommentare gefallen haben. Und natürlich freue ich mich, dass es dir Branko, wieder besser geht. Das Durchhören der Folgen war eine spannende Reise durch die Zeit, bin aber auch froh nun in der Jetzt-Zeit angekommen zu sein.

    Ich muss etwas darüber schmunzeln, dass ihr in einem podcast, in dem es kritisch um die Hektik unserer Zeit geht, den schnellsten (!) Anrufer bei einer Buchverlosung belohnen wollt. Aber irgendein Kriterium muss man ja haben, wenn man nicht würfeln will.

    Eugenia: Das Kleidungsthema ist bei mir auch noch immer aktuell, bin auch ein Freund von wenigen, farblich ähnlichen Kleidungsstücken, um nicht lange überlegen zu müssen, welches Teil ich denn anziehe. Ein super spannendes Thema.

    Dem Bruttoinlandsprodukt wird eine Bedeutung zugemessen, die ich ebenfalls nicht nachvollziehen kann. Mein Ethik Professor hat das einmal schön ausgedrückt, er sagte sinngemäß: Für das Bruttoinlandsprodukt ist es egal, ob sie Krankenwagen oder Panzer bauen.

    Da kann doch also etwas nicht stimmen mit dieser Messgröße. Mehr Unfälle, mehr Verletzte, mehr Karies, mehr Verbrechen, mehr Waffen, mehr Drogen führt zum Anstieg des BIP. Ja, u.a. auch der Drogenhandel wird seit kurzem mit in die Berechnung mit aufgenommen. Wir müssen also gar nichts legalisieren, um es mit ins BIP zu kriegen, das schaffen wir auch, wenn es weiterhin illegal bleibt. Ich finde, da hat jemand einen ganz besonderen Humor.
    Vgl.:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bruttoinlandsprodukt-bip-kuenftig-mit-drogenhandel-und-tabakschmuggel-a-960620.html

    Jetzt noch so was wie eine Kritik, nein eher Ausdruck von Sorge aus eigener Leidensgeschichte. Passt bitte bei eurem Podcast auf, dass ihr euch nicht zu viel Arbeit (Vorbereitung, hier noch ein Feature, da noch ein Feature) macht. Ich habe bei meinen vergangenen und eingestellten Projekten die Erfahrung gemacht, dass so ein Angebot auch krisensicher gestaltet sein will, für Zeiten, in denen ihr vielleicht nicht mehr so viel Zeit (ha, da ist es wieder) habt. Beispiel: Eugenia schwingt sich wieder behände in ein Hamsterrad ihrer Wahl und dreht entspannt ihre Runden, du (Branko) wirst vielleicht in den nächsten Jahren Vater.

    Es wäre schade, wenn der Podcast dann einschliefe, weil ihr zu viel Energie für das Drumherum benötigt. Von mir aus, könnt ihr auch das Mikro anwerfen und ohne jegliche Struktur drauflos reden nur mit einem Zettel, auf dem eure Stichpunkte stehen.

    Ich habe ja nun alle eure Folgen sehr aufmerksam gehört und die Nullnummer sogar als letztes und ich kann nur sagen: Hört euch nochmal die Nullnummer an. Die klingt genauso gut wie alle anderen Folgen, aber ich schätze, mit viel weniger Aufwand und Vorbereitung, oder? Wobei das natürlich nicht für die Buchbesprechungen gilt, die benötigen nunmal viel Vorbereitung. Aber ansonsten: Weniger ist (vielleicht auch hier) mehr.

    Einen lieben Gruß, Marco

  2. Hi ihr Lieben,

    ich habe auch einiges an Kleidung aussortiert und meine mich zu erinnern, dass Obama/Zuckerberg/… das nicht nur aus Zeitgründen tun, sondern auch, weil man jeden Tag eine begrenzte “Denkleistung” erbringen kann und sie keine Energie an unwichtige Dinge wie “Das Rote oder das Grüne?” verschwenden wollen.

    Andererseits geht das ja wieder in Richtung “Optimieren für mehr Leistung” und sollte euch ja irgendwie widerstreben. Eigentlich wäre es doch besser, sich morgens gemütlich mit einer Tasse Kaffee vor den Kleiderschrank zu setzen und ganz in Ruhe die heutige Kollektion zusammenzustellen.

    Für mich wäre das aber auch nix – Wir Männer sind da sowieso etwas eingeschränkt. Ich bin ja schon froh, wenn ich EIN Paar Schuhe finde die mir passen (Hab große Füßchen). 😀

    P.s. Das mit der Telefonnummer finde ich ‘ne super Sache!

    • Naja…
      Ich finde (mittlerweile) Thema Kleidung nicht mehr so wichtig.
      Vom minimalistischen Standpunkt gesehen: hab ich auch keinen Platz in meiner Wohnung.
      Thema Kleidung ist auch so ein Hamsterrad: ich gehe arbeiten um mir neue, teure, viele, schöne Klamotten zu kaufen…? Macht für mich keinen Sinn mehr….
      Grüße
      Eugenia

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