ZGP028 „Paech | Überfluß | Plünderung“

zeitgenossen028In dieser Folge der Zeitgenossen geht es nach der Einführung weiter mit den ersten drei Kapiteln aus Niko Paechs Buch „Befreiung vom Überfluss“. Schwerpunktmäßig geht es dort um das Thema „öknomischens Wachstums als Plünderung der ökologischen Ressourcen”.

Wie immer gibt es aber auch Feedback zur Sendung, neues aus den persönlichen Hamsterrädern und interessante Fundstücke. Außerdem immer noch: Das Audiofeedback! Ruft die Nummer 05251 7069007 an und hinterlasst einen Kommentar.

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Nico Peach „Befreiung vom Überfluß“

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8 Gedanken zu „ZGP028 „Paech | Überfluß | Plünderung“

  1. Hallo Eugenia, Hallo Branko,
    eine herrlich schöne Folge auch ohne minutiöse Vorbereitung. Man hätte es ohne den gelegentlichen Hinweis darauf kaum gemerkt.

    Meiner Meinung nach sollte man sich mit der Rettung der Welt keinen zu großen Stress machen. Also ich will kein griesgrämiger Minimalist sein, der allen anderen alles neidet und schlecht macht. Als Extremist hat man meistens einen noch geringeren positiven Einfluss auf die Welt, sondern schreckt nur ab.

    Die besprochenen Ansätze waren schon sehr hilfreich. Zum Beispiel wirklich mal probieren wie lange die Dinge so halten und sie eben nicht wegwerfen. Ich warte jetzt seit ca. 2009 darauf, dass unsere Senseo mal kaputt geht, damit ich gucken kann, ob ich sie vielleicht selbst repariert kriege oder es eine gute Alternative gibt. Das gute Stück muss ein Montagsgerät sein, jemand hat vergessen die geplante Obsoleszenz zu aktivieren. Es kann zur sportlichen Herausforderung werden das letzte bisschen Leben aus den Geräten heraus zu kitzeln. Also kein Verzicht, sondern eine spannende Herausforderung. Vielleicht ist das auch attraktiver für andere, wobei ich vollkommen sicher bin, dass man immer erst bei sich selbst anfangen sollte mit den Veränderungen, die man sich für die Welt wünscht. Das macht euren Podcast für mich übrigens auch aus, der Zeigefinger zeigt zwar auf die anderen, aber im richtigen Moment haltet ihr euch auch den Spiegel vor und erkennt, ja klar, “das Problem sind wir, wir alle”.

    Einen lieben Gruß, Marco

  2. Moin Eugenia: Wer ist eigentlich Niko Perch?
    Hallo Branko: Wer ist Niko Pähch?
    Wenn ihr schon den Namen unbedingt falsch aussprechen wollt, könntet Ihr Euch wenigstens absprechen, finde ich…
    Zugegebenermaßen ist in der deutschen Sprache der Umlaut mit zwei Pünktchen üblich, doch ich würde wetten, daß ae schlicht und einfach als ä gesprochen wird. Im Zweifelsfall würde ich mal den Niko fragen, bevor er den podcast zu hören kriegt.
    Besserwisserischen Gruß von:
    Paul

  3. Dazu passend: Die Verschlagwortung läuft unter Nico Pfirsich 😉

    Inhaltlich war die Folge wie immer top, ich freue mich bereits auf die nächste.
    Liebe Grüße, Hui

  4. Hallo ihr beiden,

    Eugenia war shoppen und rechtfertigt sich.
    2 Jacken aufgetragen, 2 Müllsäcke voll Kleidung ausgemistet.
    Was heisst “aufgetragen”? Hat die Kleidung nicht mehr gefallen oder war sie kaputt? Wäre sie noch zu reparieren gewesen? War die Qualität der Kleidung gut oder schlecht? Das gleiche lässt sich bei 2 Müllsäcken voll Kleidung fragen und dazu noch die Frage, wie kann es sein, dass man so viel Kleidung hat, dass es offensichtlich nicht zu Engpässen kommt, wenn man 2 Müllsäcke voll Kleidung weggibt.
    Branko ist nach Kanada geflogen und schafft es, in dem Gespräch gedanklich die Begeisterung über die Reise komplett vom Thema CO2 sparen zu trennen.
    Wenn man mal einen Schritt zurück geht. War diese Reise wirklich nötig? Branko wollte einen Freund unterstützen. Es wird nicht gesagt, worin die Unterstützung bestand, aber hätte es auch eine andere Form der Unterstützung geben können, die keine Anwesenheit vor Ort gebraucht hätte? Ist es nicht vielleicht so, dass die Aussicht auf eine so “tolle” Reise und dann auch noch aus moralisch guten Gründen viel mehr wiegt als die Vorstellung, dass irgendwann in der Zukunft, irgendjemand, der wahrscheinlich nicht man selbst sein wird, darunter zu leiden hat?

    Hier: http://www.podcast.de/episode/221015203/NEU+Gespräch+mit+Nico+Paech%2C+Wirtschaftswissenschaften+-+05.07.2013/
    gibt es ein Gespräch mit Nico Paech, lief in Bayern 2 in der Sendung Eins zu Eins.
    Hier:
    http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/gespraech-niko-paech-100.html
    gibt es ebenfalls ein Interview mit Nico Paech.

    Ich lese gerade Harald Welzer „Selbst denken“. Er beleuchtet das Thema Nachhaltigkeit und Wachstum noch einmal sehr ausführlich und unter weiteren Gesichtspunkten. Insgesamt ist die ganze Thematik aber nicht Mut machend, sondern eher frustrierend, weil die Chancen im Moment so extrem schlecht stehen, dass wir Menschen unsere Probleme auf eine gute Weise lösen.

    • Hallo Petra,
      da die nächste Sendung noch auf sich warten lässt antworte ich mal schriftlich…
      1) zum Thema Rechtfertigung
      http://zeitgenossen-podcast.de/ich-will-rechtfertigen/
      2) Ich verstehe deinen Frust, aber lass den bitte woanders ab…
      3) Wenn du den Welzer nicht mehr brauchst, uns fehlt noch ein Exemplar, kannst es uns gerne spenden. Ich würde den gerne lesen.
      Danke für Deine Aufmerksamkeit.
      Eugenia

      • Hallo Eugenia,

        zu 2) da hast du etwas missverstanden, ich möchte keineswegs meinen Frust abladen. Ihr macht euch Gedanken und ich als Zuhörerin mache mir dazu natürlich auch Gedanken. Wenn du diese nicht lesen willst, weil sie Dir nicht gefallen, dann akzeptiere ich das.
        zu 3) hätte sich für mich mit 2) erledig, liegt aber eh nur als E-Book vor.
        Gruß
        Petra

  5. Hallo Branko,
    es war sehr interessant deine Eindrücke von Toronto zu hören.
    Ich habe 2007 für 6 Monate in der GTA (Greater Toronto Area) gelebt. Und durch deine Erzählungen kamen viele schöne Erinnerungen hoch.
    Zum Beispiel das entspannte Autofahren. Kurze Randnotiz: Es gibt (gab) kein Rechtsfahrgebot. Also einfach mit deiner Geschwindigkeit um die 100 km/h im Strom mitfließen.
    Aber auch das die Kanadier viel entspanntere Zeitgenossen sind als die US Amerikaner.
    Um noch mal, auch für die anderen Hörer die Ausmaße der GTA zu um reissen:
    Es handelt sich um einen Urbanenstreifen am Ufer des Lake Ontaria. Ich würde den Streifen mal auf 150 km länge und 50 km Breite (ganz grob) schätzen.
    In diesem kleinen Streifen (knapp 7500 km², ganz Kanada knapp 10.000.000 km² -> weniger als 0,1%) leben etwa 6.000.000 Menschen (ganz Kanada etwa 35 Mio -> etwa 17%).
    Da ist es klar, dass auch hoch gebaut werden muss.

    Kurz noch zum Wetter: Richtig Toronto liegt auf etwa dem selben Breitengrad wie Rom, aber aufgrund der fehlender Gebirgszüge in West – Ost Ausrichtung im Sünden wie im Norden von Toronto, hat Toronto ein extremes Klima.
    Als ich 2007 Ende Februar ankam hatten wir noch für etwa 4 Wochen Dauerfrost. In der Spitze mit Tiefstwerten von -30°C (tagsüber). Im Sommer allerding (Mitte Juli bis Ende August) hatten wir aber auch 6 Wochen faktisch keinen Regen und im Schnitt 28-30°C. Man kann in Toronto also beides ganz gut erleben.

    Was noch sehr schön war, egal wie voll die GTA ist, sei es verstopfte Autobahnen, oder einfach nur Menschen Massen, wärst du etwa 1,5 h nördlich aus Toronto herausgefahren, wärst du in den Algonquin Provincial Park gekommen. Absolut unberührte Natur.

    Macht weiter so, höre euch wirklich gern zu!
    MfG
    Steffen

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