ZGP029 „Paech | Überfluß | Wachstum“

zeitgenossen029In dieser Folge der Zeitgenossen geht es im Buch „Befreiung vom Überfluss“ von Niko Paech weiter mit dem Theme „Grünes Wachstum“ und „Wachstumszwänge“. In zwei Kapiteln begründet der Autor, warum es kein von den ökologischen Grundlagen entkoppeltes Wachstum geben kann und warum wir strukturell und kulturell unter einem Wachstumszwang stehen.

Wie immer gibt es aber auch Feedback zur Sendung, neues aus den persönlichen Hamsterrädern von Eugenia und Branko und interessante Fundstücke. Außerdem immer noch: Das Audiofeedback! Ruft die Nummer 05251 7069007 an und hinterlasst Kommentar, Fragen und Anregungen.

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Befreiung vom Überfluß

Außerdem das Fundstück von Felix Oliver Schepp „Justin Time“:

7 Gedanken zu „ZGP029 „Paech | Überfluß | Wachstum“

  1. Hallo Eugenia, Hallo Branko,
    die “Reduzierung der Fallhöhe” fand ich als Thema besonders spannend. Was bedeutet es gesamtgesellschaftlich konkret, wenn Nico Paech Recht behält und die Ressourcen (hier vor allem Öl, aber auch Edelmetalle etc.) irgendwann (wie bald?) so richtig knapp werden. Das klingt bei ihm naturgemäß alles sehr akademisch, aber reden wir (also ihr und er) hier nicht über eine noch nie dagewesene Krise der modernen westlichen Industrienationen. Das mal an euch als konkrete Frage: Über welchen Zeitraum einer deutlichen Ressourcenverknappung reden wir hier und wie stark schlägt sie auf unseren Alltag durch. Konkret: Keine Südfrüchte und kein Urlaub auf der Aida mehr möglich in 5,10,15 oder 30 Jahren, oder doppelter Preis in 10 Jahren? Kann ich zu meinen Lebzeiten noch ausgedehnte Spaziergänge auf den deutschen Autobahnen unternehmen. Wie glaubt ihr schätzt Herr Paech die Lage ein und was konkret wird empfohlen (vom gesellschaftlichen Umdenken, das er wohl auch für kaum realistisch hält einmal abgesehen)? Reicht es noch ein bisschen Teilzeit zu arbeiten und auf den zweiten Thailand-Urlaub pro Jahr zu verzichten, ein bisschen weniger Fleisch zu Essen und das Auto einmal im Monat stehen zu lassen oder sollten wir lieber darüber sprechen im nächsten Sommer wieder Kartoffeln im eigenen Garten anzubauen, weil im übernächsten die Geschäfte nicht mehr beliefert werden können?
    Gruß, Marco

  2. Hallo Branko,

    habe grade die erste halbe Stunde, dieser Folge gehört.
    Dein Hamsterrad hört sich echt böse an. Neben eurem Podcast höre ich noch die Podcast von Ivan Blatter – Zeitmanagement leicht gemacht und Bernd Geropp – Führung auf den Punkt gebracht.
    Höre mal in beide rein, vielleicht bekommst du ein paar Tipps wie du dein berufliches Leben anders gestalten kannst, wenn es dir wieder besser geht.
    In den Grundzügen hat sich das angehört, wie das was Eugenia über Ihre Krankheit erzählt hast.
    Hoffe du bekommst bald die Kurve.

    Hallo Eugenia,
    ich bewundere wie offen du über deine Krankheit sprichst und welche Lehren du daraus gezogen hast.
    Ich befasse mich nicht erst seit euren letzten Folgen mit dem Thema Minimalismus, aber seit dem mit mehr Elan.

    Macht weiter so!
    MfG
    Steffen

    • Hallo Steffen,
      Danke für deine Worte. Auch im Namen von Branko, der aktuell die Podcast-Auszeit nutzt um sich zu sammeln. Aber der Podcast gibt uns auch viel Kraft und macht Spaß, nicht zu letzt durch Eure Kommentare!

      Danke Dir fürs Zuhören und Kommentieren!

      Die Offenheit ist für mich die einzige Möglichkeit, die Scham abzulegen und gibt mir wiederum Aufschwung bei der Neuorganisation des Lebens.

      Liebe Grüße

      Eugenia

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