ZGP032 „Taubert | Apokalypse | Praktisches“

zeitgenossen032In dieser Folge der Zeitgenossen beginnen wir mit dem Buch „Apokalypse jetzt!“ von Greta Taubert. In kurzweiligen Kapiteln beschreibt die Autorin ihre Vorbereitungen auf den Weltuntergang im praktischen Selbstversuch.

Außerdem sprechen wir natürlich wieder über unsere Hamsterräder, beantworten Hörerfragen und haben interessante Fundstücke auf Lager.

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ZGP032 „Taubert | Apokalypse | Praktisches“

Interessante Links zum Buch „Apokalypse jetzt!“ von Greta Taubert:

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11 Gedanken zu „ZGP032 „Taubert | Apokalypse | Praktisches“

  1. Der “Hippie unter den Jägern” dankt für die freundliche Erwähnung. Ergänzend gebe ich noch einige ergänzende Links zum Gesagten:

    Zum Thema esse ich Tiere, oder ihren Lebensraum:
    http://www.urgeschmack.de/verursachen-vegetarier-mehr-blutvergiessen-als-fleischesser/

    Fleisch von Wildtieren
    https://www.beutehaus.de/

    Wildbrethygiene und Vermarktung
    https://www.jagdverband.de/content/wildbrethygiene-und-vermarktung

    Wildtiere in den Städten
    Immer mehr Wildtiere bevölkern unsere Städte. Der Grat zwischen Faszination und Hysterie ist allerdings ein schmaler.
    http://jagdschule-isaria.de/wildtiere-in-den-staedten/

    Beim Fuchs sprechen wir derzeit weniger über Tollwut. Eher sind Räude, Staupe und Fuchsbandwurm das Problem. Kann sich aber ändern …
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tollwut
    https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4ude
    https://de.wikipedia.org/wiki/Staupe
    https://de.wikipedia.org/wiki/Fuchsbandwurm
    Es besteht – je nach Krankheit – immer das Risiko des Übergriffs auf Haus- oder Nutztiere oder den Menschen.

  2. Wie üblich eine tolle Folge. Gerne mehr praktische Tipps von dir Branko rund um Permakultur, und mögen sie noch so allgemeinwissend daherkommen. Dein Apfel Beispiel (in Tüten packen wegen CO2-See) und die Erklärung dazu war super.

    Ich bin froh, dass ihr das Thema “Bewaffnung” so entwaffnend behandelt habt. Sollte die Krise ausbrechen, sollten wir uns lieber alle mit Spaten “bewaffnen” und die Grünflächen vor unseren Häusern und überall in der Stadt bewirtschaften.

    Gruß Marco

    • Hallo Marco,
      Danke fürs Zuhören und Kommentieren!
      Hast Du eine konkrete Frage zu Permakultur?
      Gruß
      Eugenia (und Branko)

  3. Hallo Eugenia, Hallo Branko,
    vielen Dank für die immer wieder schönen und interessanten Folgen die ihr schon aufgenommen habt. Ihr seid einer der wenigen Podcasts die ich sogar noch ein zweites mal gerne anhöre. Ich freue mich über jede Folge und denke mir manchmal: Müsste jetzt nicht langsam eine neue Folge kommen? Nie hätte ich gedacht das ich mir Analysen und Besprechungen zu Büchern anhören würde, die mich sonst fast nicht im geringsten Interessieren würden. Das Thema schon, aber die Bücher wohl eher nicht. Um es kurz zu machen… Ihr macht das einfach toll!

    Jetzt aber mal zur aktuellen Folge. Es macht mir Spass zu hören wie es euch, jedem für sich, langsam besser geht und ihr beide scheinbar die Kurve zum Besseren für euch hinbekommt. Das freut mich einfach. Es geht aufwärts und das kann man nur jedem Menschen wünschen!
    Viele Grüsse, Thomas

    • Hallo Thomas,
      vielen Dank für Deine Mitfreude und Dein Mitgefühl. 🙂
      Gleich 2 mal hören… wow und Doppeldanke.
      Liebe Grüße
      Eugenia (und Branko)

  4. Hallo Eugenia und Branko,
    danke für den schönen Podcast. Eine Sache ist mir aufgefallen – ihr solltest aufpassen, dass die selbsternannte Struktur oder der Podcast-Mittwoch nicht euer NEUES Hamsterrad wird – @Branko freu dich mehr an der Arbeit und dem schönen Freitag und mach dir weniger Druck wegen des Podcasts, sonst wechselst du nur zum neuen Hamsterrad. Ihr werdet das schon hinbekommen.
    Liebe Grüße

  5. Hallo Eugenie, hallo Branco,

    vielen Dank für euren überaus interessanten Podcast der (zusammen mit Wrint) mich dazu gebracht einen eigenen Podcast zu starten). Etwas älter als ihr Beide, habe ich schon vor etlichen Jahren mit den Folgen -nein, nicht der Apokalypse- befasst, sondern des peak everything, vor allem peak oil, wozu ich auch ein deutsches Forum gegründet und eine Weile betrieben habe.

    Das hat mich natürlich auch in Kontakt mit der Prepperszene gebracht, die mich recht intensiv abgestoßen hat. Der Grundansatz ist mir zuwider. Wenn wir nach einer Lösung für die aktuellen und zukünftigen Probleme suchen, gibt es nur eine Lösung: GEMEINSCHAFTLICHKEIT.

    Das schließt nicht eigenen Vorräte aus, aber es schließt aus, sich alleine oder als Mikrozelle durchzuschlagen.

    Ich will auch euch in keiner Weise unterstellen, dass ihr das vorhabt oder propagiert. Ich lebe in einer eher geeigneten Gegend (neu-Eichenberg) in der Nachbarschaft zu Witzenhausen mit einer ausgesprägten Transition Town und CSA Kultur. Wir heizen mit Holz und wohnen an einem Bahnhof, brauchen aber fremden Strom.

    Alleine geht es nicht und ist auch nicht sinnvoll in einer dicht besiedelten Industrienation.

    Was wir brauchen, sind gemeinschaftliche Einrichtungen:
    Holz- und Metallwerkstätten in denen man eigenen Projekte und die andere bearbeiten kann, Nähtreffs (ich selber betreibe einen), viele Möglichkeiten in der Gemeinschaft praktische Fertigkeiten zu erlangen, regelmäßige Kommunikation und gemeinsame Planung von Aktivitäten.

    Es wäre auch sinnvoll sich zuvor Gedanken zu machen, welche Form von Apokalypse wir überstehen wollen. Es gibt Ausprägungen, die es nicht lohnenswert scheinen lassen, sie zu überleben. Ein nukleares Desaster, ein globaler Virus, der ähnlich wie die Pest wüted, das bedarf ganz anderer Vorbereitungen, als ein Stromausfall großflächig und für 14 Tage.

    Ich könnte hier ellenlang über mögliche Szenarien räsonieren und bin mir dennoch sicher, keines der beschriebenen wird eintreten, sonder eine Summe anderer, normalerweise kleinerer und weniger sichtbarer.

    Ein Beispiel ist der aktuelle Klimawandel, der in erheblichem Umfang unsere Gartenbaukultur verändert. Eine große Zisterne wird für uns, wie im Süden, wichtig werden.
    Ich finde keinen sinnvollen Abschluss für diesen Kommentar, später also mehr.

    Arvid

  6. Ein paar Fragen habe ich dann doch noch an euch:

    1: Für welche Form / Art Apokalypse bereitet ihr euch vor?
    Hintergrund: Ein Meteoriteneinschlag ist anders (in den Auswirkungen) als eine Epidemie, ein Bürgerkrieg, großflächiger langer Stromausfall oder eine Energiekrise.

    2. Ist es nicht eher grundsätzlich so, dass eine nachhaltige Lebensweise (anders funktioniert es nicht auf lange Sicht) auch ohne jegliche Apokalypse anzustreben sein sollte?

    Das Hauptproblem ist die Kombination von Wirtschafts- und Konsumsystem mit der Anzahl der Menschen.

    Wir können also die Anzahl der Menschen sehr stark reduzieren (ca um 80 bis 90 Prozent) oder unseren Konsum entsprechend reduzieren oder eine Kombination von beiden Maßnahmen. Letzteres wird die Politik im Idealfall anstreben, da es die geringsten radikalen Auswirkungen hat.

    Eine globale oder regionale Geburtsrechtslotterie ist wahrscheinlich nicht durchsetzbar, weil die Interessen der verantwortlichen Akteure nicht global sind.

    Nach der langen Vorrede hier die Frage:

    3. Geht es euch bei der Vorbereitung auf die Apokalypse also nicht darum, dass System zu ändern, sonder die Notwendigen Anpassungen möglichst gut (besser als die Mehrheit) zu überstehen?

    Hoffentlich habe ich euch nicht zugespammt,

    viele Grüße aus Eichenberg

    Arvid

    • Hallo Arvid,
      vielen Dank für Deine ausführlichen Kommentare und somit für Deine Zeit.
      Du darfst hier gern auf Deinen Podcast hinweisen und somit “Werbung” für Dich machen 😉

      Wir geben Dir recht, dass es nur gemeinsam geht. Ich finde den Hinweis von Niko Paech sehr hilfreich.
      1) Gemeinschaft schaffen
      2) Handwerkliches erlernen
      3) Zeit schaffen für Punkt 1-2
      Dazu mehr auch in unseren Folgen 27-30

      Zu Deinen Fragen, worauf wir uns vorbereiten sollten, können wir keine Antwort geben. Prognosen sind unmöglich. Und jeder der welche macht, ist unglaubwürdig.
      Über Peak Oil sprechen wir ja schließlich auch schon seit den 70ern.
      Der Zusammenbruch des Geldsystems wird auch schon seit 30 Jahren diskutiert.
      So langsam sehe ich Bewegung in meiner Generation (25-40jährigen). Nicht zuletzt durch die Zuschriften, die uns erreichen. Und hoffe, dass unsere Kinder es noch besser machen werden (bzw. sie die Chance dazu bekommen).

      Ob es einen Knall geben wird oder nur eine langsame Umgestaltung, besser ist es, wenn man schon mal jetzt ein paar Gewohnheiten ändert.
      Und diese Änderung der Gewohnheiten, kann auf die Masse hochgerechnet vielleicht auch einen Knall verhindern.

      Fakt ist, dass ich durch die Änderung meiner Gewohnheiten aber jetzt schon etwas gewonnen habe und zwar meine persönliche Qualität der Zeit und somit Zeitwohlstand.

      Liebe Grüße
      Eugenia (und Branko)

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